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Februar

 

Bis in das 16. Jahrhundert hieß der zweite Monat des Jahres Hornung oder Spörkel. Hornung (mhd., ahd. hornunc) bedeutet Bastard, Kebssohn, eigentlich der aus der Ecke Stammende, der im Winkel Gezeugte, und hat die Bedeutung von der [in der Anzahl der Tage] zu kurz Gekommene.

Im 16. Jahrhundert wird der Name Hornung durch den gelehrten Namen Februar verdrängt (Öster. auch Feber, vgl. Jänner, Jenner zu Januar). Mit Februar wird der eingedeutschte altrömische Name für den letzten Monat des Jahres (Beginn: 1. März), lat. februarius, übernommen. Ein altitalienischer Gott der Unterwelt soll Februus geheißen haben. Dem lat. februarius liegt das Wort februare = reinigen zugrunde. In der zweiten Hälft e dieses Reinigungsmonats fanden in Rom Reinigungsund Sühneopfer für die Lebenden und Verstorbenen statt . Andere alte Februar-Bezeichnungen: mensis plutonis, mensis purgatorius, Narrenmonat, Rebmonat, Redmonat, Schmelzmonat, Selle, Sille, Silmaent, Sollman, Sporkel, Spurkel, sprokille, Sulle, Taumond, Volborn, Vulneborn, Wulneborn, Zelle, Zille, Zulle.

 

Dass der Februar als einziger Monat im Normaljahr nur 28 Tage hat, hat seinen Grund in der Geschichte. Als die Römer zu Ehren von Kaiser Augustus den sechsten Monat – das Jahr begann ja mit März – in August umbenannten, hatt e dieser Monat nur 30 Tage. Um nicht hinter dem Vormonat mit 31 Tagen hinterherzuhinken, wurde der August auf 31 Tage verlängert. Diesen Tag nahm man dem Februar weg; auf diese Weise verkürzte sich der Februar von 29 auf 28 Tage.

 

© Dr. theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

Aus: www.festjahr.de

Altkleidersammlung der Kolpingfamilie

 

Die diesjährige Altkleidersammlung der Kolpingfamilie findet am 11. Februar 2012 statt.

Die Kolpinggruppe Günhoven sammelt in den Honschaften Mennrath, Voosen, Günhoven, Genhülsen, Kothausen, Dorthausen, Wolfsittard.

Sollten Sie außerhalb dieser Honschaften wohnen, der Kolpinggruppe aber Altkleider zur Verfügung stellen wollen, rufen Sie bitt e unter Telefon 0 21 61/58 21 00 (Karlheinz Eckers) oder 0 21 61/54 26 96

(Günter Ramächers) an.

Der Reinerlös der Sammlung ist für wohltätige Zwecke bestimmt. Achten Sie bitt e darauf, dass die Sachen nur von den gekennzeichneten Fahrzeugen abgeholt werden. Es werden übrigens auch Schuhe und Bettwäsche abgeholt. Die Altkleider stellen Sie bitte ab 09.00 Uhr an die Straße.

 

 

Die Kolpinggruppe bedankt sich schon im Voraus für die Mithilfe.

Spaziergang durch das Evangelische Gesangbuch

 

Erste Route - erster Teil:

Auf dem Weg vom biblischen zum Genfer Psalter

 

Bei einem Spaziergang bleibe ich manchmal stehen und betrachte etwas aus der Nähe. Anderes nehme ich nur rasch im Vorübergehen wahr. Aber an vielem gehe ich vorbei und die meisten Abzweige und anderen Wege bleiben unbenutzt. Anders kann es nicht sein bei einem Gang durch den großen Reichtum des Evangelischen Gesangbuches.

So markieren wir heute den ersten Teil einer mögliche Schneise von den ältesten zu den jüngsten Liedern des Gesangbuches. Der Urgrund christlichen Singens ist das biblische Buch der Psalmen. Schon in den ersten christlichen Gemeinden sind sie erklungen. Jede Generation des Christentums hat sich in Worten und Tönen mit den Psalmen auseinandergesetzt, aus jeder Epoche gibt es Dichtungen und Kompositionen zum Psalter. Denn aus den althebräischen Gedichten klingt das Lob Gott es, aber auch Klagen und Schmerzen in Gott es Ohr werden in ihnen laut. Geschrieben sind die Psalmen aus dem Blickwinkel Einzelner oder aus der Perspektive einer Gruppe. Sie bieten ein großes Spektrum an Gebetsanliegen in einer wunderbar poetischen und doch einfachen Sprache.

Kein heutiger Mensch weiß, auf welche Weise die Psalmen im alten Israel musiziert wurden. Melodien aus dieser Zeit oder für uns verständliche Singanweisungen sind nicht überliefert. Wie wurden die Psalmen in der Antike gesungen? Oft ist in ihnen vom Jubeln oder Jauchzen die Rede. Das hebräische Wort dafür bezeichnet aber auch unartikuliertes Lärmen mit der menschlichen Stimme. Der gleichmäßige Aufbau der hebräischen Dichtungen legt nahe, dass sie schon immer im Wechsel zwischen einzelnen oder Gruppen gesprochen oder gesungen wurden. Auch ist uns heute nicht bekannt, wie die damaligen Musikinstrumente eingesetzt wurden. Im 150. Psalm werden manche Instrumente aufgezählt:

 

Lobt Gott mit Hörnerschall, lobt ihn mit Harfe und Leier!

Lobt ihn mit Handtrommel und Tanz, lobt ihn mit Saitenspiel und Flöten!

Lobt ihn mit klingenden Becken, lobt ihn mit lärmenden Becken!

Alle, die ihr Atem zum Leben habt, lobt Gott !

 

In unserem Gesangbuch stehen viele Lieder, die den biblischen Psalmen nachgedichtet sind.

Seit der Spätantike ist der Gesang von Psalmen aus dem alten und dem neuen Testament im Wechsel in christlichen Gemeinden überliefert. Die Psalmen werden dabei mit kurzen Einleitungs- und Schlusswendungen auf einem Ton rezitiert. Leitverse, sogenannte Antiphonen, rahmen den Psalm. Diese Psalmrezitation bestimmt bis heute die Tagzeitengebete in vielen Klöstern. Doch ebenso ist sie eine evangelische Tradition, wenn auch regional unterschiedlich verbreitet. Doch in den meisten Gesangbüchern der einzelnen deutschen Landeskirchen gibt es Psalmodien – und auch Anleitungen, wie sie zu singen sind. Parallel entwickelte sich eine frühe Form der Strophendichtung: der Hymnus. Ihm liegt nicht unbedingt ein Bibeltext zugrunde, sondern er ist ein frei gedichteter geistlicher Gesang. Doch er ist als Fortschreibung oder Auslegung biblischer Motive zu verstehen. Der Hymnus ist ein mit Melodie und Rhythmus versehenes theologisches Nachsinnen. Grundlegend für seine Entwicklung in den Kirchen des Abendlandes waren die Dichtungen des Ambrosius. Er war Bischof von Mailand im vierten nachchristlichen Jahrhundert. Auf ihn geht das Metrum für die Strophe einer Hymne zurück: Sie bestand aus vier einzelnen Versen mit je acht Silben. Dieses Versmaß fand in der Hymnendichtung weite Verbreitung und ging mit der Zeit auch in die Volkslieddichtung ein. Jedoch erklangen Hymnen damals nur in Klöstern, in den Mund des Volkes gelangten erst spätere Bearbeitungen dieser Gesänge.

Eine berühmte Bearbeitung eines Hymnus ist das Adventslied Nun komm der Heiden Heiland (EG 4) durch Martin Luther. Er passt die Melodie des lateinischen Veniredemptor gentium der anderen Silbenzahl seines deutschen Textes und den veränderten Betonungen an. So gibt es weniger Tonwiederholungen als im Original und pro Ton nur eine Silbe. Der vierte Teil der Melodie entspricht nun exakt dem ersten. Mit dem Quartsprung zu Heiden und in Geburt sind die beiden Wunder des Weihnachtsgeschehen markiert: Die Hinwendung des Gott es Israel zur ganzen Welt und die Menschwerdung Gott es. Die Melodie dieses Hymnus war auch die Grundlage für Luthers Weisen der Lieder Verleih uns Frieden gnädiglich (EG 421) und Erhalt uns Herr, bei deinem Wort (EG 193).

 

Dieser Spaziergang durch das Evangelische Gesangbuch wird in loser Reihenfolge fortgeführt. Zusammengestellt von Gudrun Mawick; Quelle: www.ekd.de

Kinderferienfreizeit 2012

 

Die Kinderferienfreizeit findet vom 7. bis 20. Juli in Dalheim statt.

Ausführliche Informationen folgen in der nächsten Ausgabe von KIRCHE AKTUELL.

Chor Quodlibet unterstützt die Jugendarbeit in Rheindahlen

 

 

Wie in den vergangenen Jahren war das Adventskonzert des Chors Quodlibet Rheindahlen am dritt en Advent in der Martin-Luther-Kirche wieder ein Benefizkonzert. Gespendet wurden insgesamt 650 Euro, die zur Förderung der Jugendarbeit in Rheindahlen jeweils zur Hälfte an unsere Martin-Luther-Kirchengemeinde und an die Pfarre St. Helena gingen.

Das Konzert unter der Leitung von Uli Windbergs stand unter dem Motto Es naht ein Licht. Bewusst wurde auf jegliche Art weihnachtlicher oder vorweihnachtlicher „Stimmungs“-Musik verzichtet, vielmehr stand in den ausgewählten Liedern und Texten der adventliche Gedanke des freudigen, hoffnungsvollen Wartens auf den Messias im Mittelpunkt. Den gut 30 Männern und Frauen von Quodlibet machte das Singen unter ihrem relativ neuen Chorleiter sichtbar Spaß, und das Ergebnis der anderthalbjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit zeigte sich deutlich in einer gereift en sängerischen Kultur und in einem geschlossenen, ausgewogenen Chorklang. Bei zwei Liedern begleitete die Gladbacher Flötistin Silvia Joeris den Chor auf der Querflöte und umrankte mit weiten, weichen und schmeichelnden Melodiebögen den Gesang des Chores.

Ergänzt und bereichert wurde das Programm ferner durch den Auftritt von Sängerinnen und Sängern des mit Quodlibet befreundeten Wake-Up-Chors aus Windberg. Ihre fünf Lieder waren von filigraner Schönheit und erfreuten auch aufgrund des musikalisch wie stimmlich faszinierenden Vortrags.

Das Publikum belohnte beide Chöre am Ende mit lang anhaltendem Beifall und ließ sie nicht ohne eine Zugabe gehen.

 

Franz Dondit

Kirche Aktuell – Bibel Aktuell

 

Nun ist es schon fast ein Jahr her, dass KIRCHE AKTUELL in neuem Outfit erscheint, und viele aus unserer Gemeinde sind begeistert! KIRCHE AKTUELL spricht den modernen Menschen von heute in Wort und Bild an und wird immer gern gelesen. Das haben wir dem Engagement und der Initiative von Hartmut Bockemühl und Bernd Schüren zu verdanken und darum möchte ich beiden in unser aller Namen ein ganz herzliches Dankeschön sagen!

Ich möchte aber auch ganz herzlich darum bitt en, die beiden in ihrem ehrenamtlichen Einsatz für unsere KIRCHE AKTUELL nicht allein zu lassen, sondern sich mit ihnen zu engagieren. Aber nicht nur die Kirche ist aktuell, wie wir an KIRCHE AKTUELL sehen können; auch die Bibel ist ein aktuelles Buch.

Viele meinen, Kirche und Bibel seien alt und verstaubt, aber das stimmt nicht; denn Kirche und Bibel sind aktuell wie nie zuvor!

Kirche ist für Menschen von heute da, um ihnen Beistand, Kraft und Orientierung zu geben für ihr Leben, und die Bibel ist ein hochaktuelles Lebensbuch!

Kirche aktuell und Bibel aktuell – beides gehört untrennbar zusammen! In der Kirche engagieren sich Menschen, die durch die aktuelle Botschaft der Bibel dazu motiviert worden sind. Sie setzen sich im Sinne Gott es gemeinsam für ihre Mitmenschen ein.

Wieso ist die Botschaft der Bibel so aktuell? Oft haben wir immer wieder gebetsmühlenartig gehört, die Bibel sei vor langer Zeit von irgendwelchen Menschen geschrieben worden und könnte auch nur aus ihrem historischen Zusammenhang heraus verstanden werden, sodass die heutigen Menschen nur mit Mühe herausfinden könnten, was eigentlich in der Bibel gemeint ist.

So wurde die Bibel historisiert und für viele Menschen in weite Ferne gerückt, denn was geht die Menschen von heute das Denken und Reden der Menschen von damals an?

Auf diese Weise tat sich zwischen den Menschen von heute und den Verfassern der biblischen Bücher von damals der „garstige Graben der Geschichte“ auf, der beide voneinander trennte und die Bibel für die Menschen von heute in weite Ferne rückte und damit weitgehend uninteressant werden ließ.

Dieses historisierende Bibelverständnis, das die Menschen von heute von der Botschaft der Bibel entfernte, ist im Jahre 2012 dankenswerterweise endlich überwunden, denn wir verstehen heute die Bibel nicht mehr als ein „Buch der Geschichte und der Geschichten“, wie es uns jahrzehntelang eingeredet wurde, sondern für uns ist die Bibel aktuell DAS Buch unseres heutigen Lebens schlechthin; denn wir lesen die Bibel nicht mehr als historisches Dokument mit Reden und Geschichten aus alter Zeit, sondern ganz aktuell als das Wort Gott es an uns in unser Jetzt und Heute.

Gott redet durch das Wort der Bibel ganz direkt in unser persönliches Leben hinein – hochaktuell!

Wir müssen nur lernen, sein Wort in der Bibel auf unser persönliches Leben zu beziehen und es so zu verstehen, dass es uns aktuell und direkt anspricht als Gott es Wort hier und heute an mich!

Gott redet durch das Wort der Bibel ganz direkt in das Leben der Menschen und Völker hinein – hochaktuell!

Die Menschen und Völker müssen nur lernen, sein Wort in der Bibel auf ihr Zusammenleben und Miteinander zu beziehen und endlich zu verstehen, dass nicht Krieg, Streit, Terror und Hass, sondern nur Gerechtigkeit, Frieden, Barmherzigkeit und Liebe unser menschliches Zusammenleben auf Dauer ermöglichen können!

So aktuell ist die Botschaft der Bibel für die Menschen der Welt und für jeden von uns!

Hören wir auf die Bibel aktuell gemeinsam in der Kirche aktuell und lesen wir in unserer Gemeinde immer wieder voller Dankbarkeit und Freude unser Gemeindeblatt KIRCHE AKTUELL.

 

Das wünscht uns allen von Herzen

Kirche Aktuell

 

Hätte nicht jemand Zeit, Lust und Ideen, sich mit Hartmut Bockemühl und Bernd Schüren zusammen zukünftig regelmäßig für KIRCHE AKTUELL zu engagieren, damit die Arbeit auf viele Schultern verteilt werden kann? Bitte meldet Euch doch bei Hartmut Bockemühl, wenn Ihr daran interessiert seid!

 

Email: hartmut@bockemuehl-mg.de

Frauengesprächskreis

 

Im Februar trifft sich der Frauengesprächskreis mit den Frauen der St. Helena Pfarrgemeinde zur Vorbereitung des Weltgebetstages. Der genaue Termin stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Wenn Sie interessiert sind an der Planung, wenden Sie sich bitte an Kirsten Schwark, (Rufnummern auf Anfrage im Gemeindebüro).

 

 

Bitte merken Sie sich schon mal vor:

02. März 2012 16 Uhr in der Martin-Luther-Kirche

Weltgebetstag Malaysia

Steht auf für Gerechtigkeit

 

„Justice“, Hanna Cheriyan Varghese,

Bildrechte bei Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

 

Den offiziellen Flyer zum Weltgebetstag Malaysia 2012 können Sie hier downloaden.

Achtung, für den Download werden Sie auf die Seite von weltgebetstag.de weitergeleitet.

Musizieren in unserer Gemeinde

(HD-Video optimal über Breitbandzugang)

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