Der April

Der April ist der vierte Monat des Jahres. Es gibt keine gesicherte Herleitung des Namens, nur Vermutungen, in denen mal Aphrodite, die Göttin der Liebe, vorkommt, mal das lateinische Wort aperire (öffnen) für die sich öffnenden Knospen im Frühling oder auch mal apricus, was sonnig bedeutet.

Alte deutsche Namen für den April sind Ostermond, weil Ostern meist im April liegt, Wandelmonat, Grasmond oder Launing. Wer denkt bei letzterem nicht an das launische Wetter im April und den Spruch: „April, April – der macht, was er will.“

Schon seit dem 16. Jahrhundert, vielleicht auch schon früher, gibt es den Brauch des Aprilscherzes zum 1. April. Wo dieser Brauch seinen Ursprung hat, auch das ist nicht gesichert. Gern glauben möchte man aber die Geschichte, dass der Augburger Reichstag 1530 den 1. April als besonderen Münztag festgelegt haben soll, und viele genau darauf spekuliert haben sollen. Als der besondere Münztag dann doch nicht stattfand, wurden die Spekulanten ausgelacht und verspottet. Oder auch die Geschichte, dass an einem 1. April ein sechzehnjähriges Mädchen den französischen König Heinrich IV. schriftlich um ein heimliches Rendezvous gebeten habe. Als Heinrich zu dem Tête-à-tête erschienen sei, habe ihn seine Gemahlin Maria von Medici und der der versammelte Hofstaat begrüßt und ausgelacht.

In Gärten und Parks erblühen die Stiefmütterchen in einer enormen Sortenvielfalt. Die Blume heißt so, weil das breite unterste Kronblatt, die Stiefmutter, teilweise die seitlichen, die Töchter, bedeckt und diese wiederum die beiden obersten, die Stieftöchter.

Stiefmütterchen gibt es in einer enormen Sortenvielfalt


Das Stiefmütterchen wird auch Christusauge genannt und war schon im Mittelalter ein Symbol für gute Gedanken.


Osterhasen backen

Dieses Hefeteigrezept von Frau Anke Kuhlen Gerhards ist auf Anhieb gelungen:

Zutaten:
450 g Mehl
1⁄2 Würfel Hefe
70 g Zucker
150 g weiche Butter
3 Prisen Salz
6 Rosinen

Hefe, 1 EL Mehl und 1 EL Zucker in lauwarme Milch einrühren und 30 Minuten ruhen lassen. Restliches Mehl, restlichen Zucker, Butter und Salz in eine Schüssel geben und die Hefe-Milchmischung dazugeben. Das Ganze in 5 Minuten zu einem Teig kneten. Den Teig an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen.

2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig in 6 Teile teilen und 6 Hasen formen:
Kopf: 1/3 eines Teigstücks abtrennen und zu einem Oval formen. Dieses Oval von der rechten runden Seite aus mit einer Schere zu 2/3 einschneiden.

Schwanz: Ein murmelgroßes Stück des Teigstücks abtrennen und zu einer Kugel formen Körper: Den Rest des Teigstücks zu einer ca. 24 cm langen Schlange formen. Die Schlange wird dann von der linken Seite aus, auf der Unterlage liegend, eingerollt. Diese Schnecke nun so auf das Backblech legen, dass das Ende der Schnecke rechts unten liegt.
Nun die kleine Kugel als Schwanz über das Ende der Schnecke und den Kopf oben an die Schnecke anlegen. Man kann Schwanz und Kopf mit etwas Wasser ankleben. Je drei Hasen auf ein Blech verteilen, sodass sie genug Platz haben. Mit je einer Rosine den Hasen ein Auge geben.
Zugedeckt die Hasen nochmal 30 Minuten ruhen lassen, dann mit Kondensmilch bestreichen.
Bei 180 °C ca. 15 bis 20 Minuten backen.


Wir zitieren Martin Luther

Wo ist nun dein Wüten, o Satan? Wo ist deine Bosheit, o Welt? Wo ist dein Kampf, o Fleisch? Hier ist Sieg. Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein. Ach, wer das glauben könnte, wie selig wäre eine solche Seele! Denn wenn die Welt überwunden ist, was kann sie tun? Ist aber die Welt nichts, so ist auch ihr Gott und Fürst nichts. Würgen mag er den Leib, Ehre und Gut rauben, aber damit muss er unser untertäniger, unwilliger Diener sein zu unserm Besten und ewigen Leben, das hat er davon.

Seid getrost; ich habe die Welt überwunden. (Joh. 16,33)

Martin Luther: CHRISTLICHER WEGWEISER FÜR JEDEN TAG – hier für den 4. April