Der Juni

Der Juni ist der sechste Monat des Jahres und hat 30 Tage. Benannt ist er nach der römischen Göttin Juno, der Gattin des Göttervaters Jupiter. Der 21. Juni ist der Tag der Sonnenwende – der längste Tag mit der kürzesten Nacht des Jahres.

Ein alter deutscher Monatsname ist Brachet oder Brachmond, weil da im Mittelalter in der Dreifelderwirtschaft die Bearbeitung der Brachen begann (ungenutzte Äcker oder Wiesen). Geläufig war auch der Name Rosenmond, weil die Rosenblüte im Juni ihren Höhepunkt erreicht, oder auch Johannismond, weil am 24. Juni der Johannistag ist, mit dem vielerlei Bräuche verbunden sind, wie zum Beispiel die Sonnwendfeuer. Diese Johannisfeuer waren schon im Mittelalter üblich, wurden jedoch im 18. Jahrhundert verboten, da man sie als abergläubischen Kult betrachtete. Doch schon im 19. Jahrhundert setzte sich dieser Brauch wieder durch. In Schweden ist der 24. der Auftakt zum Mittsommerfest. Die Häuser werden mit Birkenlaub und Blumen geschmückt und in jedem Ort wird ein ebenso geschmückter Mittsommerbaum aufgestellt. Überall tanzt man und singt traditionelle alte Lieder.

Am Johannistag endet in Deutschland die Spargelsaison, was ihm auch den Beinamen Spargelsilvester eingebracht hat. Die dazu passende Bauernweisheit lautet: Bis Johanni nicht vergessen – sieben Wochen Spargel essen. Ebenso endet an diesem Tag die Rhabarberernte.
Um in Gesprächen, besonderes beim Telefonieren, eine Verwechslung mit dem ähnlich klingenden Monatsnamen Juli zu vermeiden, wird der Juni häufig auch als Juno gesprochen.

In Gärten und Parks blühen Hortensien in zahlreichen Varianten und Farben.

Rosa Hortensien bleiben nur rosa, wenn der pH-Wert des Bodens bei 6 liegt. Liegt er darunter, werden sie blau


Wir zitieren Martin Luther

Das ist Gottes Kunst, dass er böse Sachen gut machen kann, wenn wir es verderbt und verwahrlost haben. Ich habe wahrlich öfters viele Dinge unweislich und töricht ausgerichtet, darüber ich hernach heftig erschrocken bin, und ich konnte nicht sehen, wie ich aus solchen Sachen, die durch meine Torheit verworren und verderbt waren, wieder möchte ledig werden und davon kommen. Aber der Herr hat eine solche Weise und Wege getroffen, dass es gebessert worden, was ich versehen und verderbt hatte. Und so regierte Gott all seine Heiligen, dass sie wohl irren und fehlen mögen, aber es gleichwohl mit Ihnen muss ein gutes Ende nehmen oder aber ohne großen Schaden abgehen. Gott pflegt aus nichts alles zu machen; darum kann er auch aus dem, was böse ist, Gutes hervorbringen.

Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. (Römer 8,28)


Tomatensauce frisch zubereitet

Der Geschmack von Sonne und Süden.

Olivenöl zum Braten
1 große Fleischtomate
1 Möhre
150 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 Knoblauchzehe
Basilikum, am besten frisch Salz, Pfeffer

Zwiebel grob würfeln, in Olivenöl anbraten. Tomate, Paprika, Möhre und Knoblauchzehe klein schneiden, ebenfalls kurz mit anbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Mit dem Pürierstab zu einer sämigen Konsistenz verarbeiten, mit gehaktem Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.
Als Alternative zu Fertigsaucen ist diese frisch, lecker, preiswert und ruckzuck zubereitet zu Nudeln oder auf Pizza. Gut gekühlt halt sich die Tomatensauce einige Tage.

Pizza aus Blumenkohl

Kaum zu glauben, dass das funktioniert. Einfach mal ausprobieren!

400 g Blumenkohl
50 g Buchweizenmehl
2 Eier
2 EL Parmesankäse
2 x 100 g junger Gouda gerieben Salz, Pfeffer
Basilikum, Oregano, Thymian
2 Lagen Backpapier

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Blumenkohl waschen, in Röschen teilen, sehr fein hacken, kurz in der Mikrowelle garen. Alternativ kann der Blumenkohl auch in der Pfanne kurz angebraten werden und bekommt so erste Röststoffe. Die sehr feinen Blumenkohlröschen auskühlen lassen und anschließend mit Buchweizenmehl, Eiern, 100 g Gouda, Parmesan, Salz und

Pfeffer verrühren. Die Masse rund oder rechteckig auf einem mit Backpapier ausgelegten Back- blech verstreichen und im Back- ofen auf miמּlerer Schiene ca. 20 Minuten backen. Wenn der Blumenkohl-Pizzaboden fest und goldbraun gebacken ist mit Hilfe des zweiten Backpapiers wenden.

Hier kommt nun die frische Tomatensauce (s. o.) zunächst auf den gewendeten Blumenkohlboden. Für die einfache Variante Pizza Margherita die 100 g geriebenen Gouda, Salz, Pfeffer und die fein gehackten Kräuter auf dem Boden verteilen und auch von dieser Seite goldbraun backen.
Natürlich geht die Blumenkohlpizza auch gut mit Champignons, Thunfisch, Schinken, Salami, eben allem, was auf einer „normalen“ Pizza Platz hat.

Guten Appetit!

Ulrike Zimmermann