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Was bedeutet „adden“?
Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Flash“? Was ist ein Nickname?

Das Internet-Lexikon erklärt die wichtigsten Begriffe aus dem „World Wide Web“ – dem weltweiten Netz.

Tablet

Früher gab es eigentlich nur große Computer – große Kästen, die auf, neben oder unter dem Tisch standen. Man schloss daran einen Bildschirm an, eine Tastatur, eine Maus und Lautsprecher. All die Geräte (Hardware) ließen sich nur mit viel Aufwand mitnehmen und transportieren. Heute gibt es Tablets, das sind Computer, die aus einem flachen Teil bestehen, Bildschirm und Computer bilden eine Einheit. Tablets sind leicht und praktisch. Um sie zu bedienen verwendet man die Finger oder einen Eingabestift (Touchpen). 

Tool

Ein Tool ist ein Werkzeug. In der Welt von Computer und Internet finden sich jede Menge Tools. Alle Hilfsprogramme, die den Nutzer unterstützen, sind Tools. Beispiele für solche Hilfsprogramme sind Online-Taschenrechner, Kalender oder Generatoren mit denen man automatisch etwas erstellen kann. Programme, mit denen man Texte schreibt und bearbeitet gehören ebenfalls dazu, sie heißen Editoren.
Auch die „Werkzeuge“ in Bildbearbeitungsprogrammen mit denen man malen, löschen oder stempeln kann, nennt man Tools.

Update

Update ist ein englisches Wort und bedeutet, etwas auf den neuesten Stand zu bringen. Mit einem Update aktualisiert man also ein Computerprogramm. Dabei werden entweder Fehler beseitigt oder neue Funktionen hinzugefügt.
Updates sind sehr wichtig für die Sicherheit im Internet. Wenn du im Internet unterwegs bist, solltest du immer ein Programm gegen Viren auf deinem Computer haben. Wichtig ist, dass dieses Programm möglichst auf dem neuesten Stand ist, denn es werden immer wieder neue Viren in Umlauf gebracht

Quelle: https://www.internet-abc.de/kinder/lexikon/

Grafik: Pfeffer

WhatsApp für Kinder?

Das Fragezeichen in der Überschrift ist überflüssig. WhatsApp hat sich längst im Alltag von Kindern und Jugendlichen etabliert. „Alle“ schicken sich über die App Botschaften und Bilder oder tauschen sich in Gruppenchats aus. Immer häufiger kommunizieren sogar Lehrkräfte mit Schülern oder Eltern über WhatsApp-Gruppen.

Aus technischer Sicht ist nicht mehr viel gegen WhatsApp einzuwenden. In der neuesten Version der App wird jede Kommunikation verschlüsselt gesendet, so dass tatsächlich nur Sender und Empfänger die verschickten Nachrichten und Bilder lesen bzw. sehen können. Allerdings greift WhatsApp auf das Adressbuch zu und steht zur Zeit heftig in der Kritik der Datenschützer, weil es diese Telefonnummern an seine Mutterfirma Facebook weitergeben möchte. 
Problematisch an WhatsApp sind aber noch andere Dinge. Gerade in Gruppenchats geht es nicht immer freundlich zu. Da werden einzelne gehänselt, beleidigt und vorgeführt. Von Zeit zu Zeit machen Kettenbriefe mit verstörenden Inhalten die Runde und verschrecken jüngere Kinder. Vor allem aber ist WhatsApp ein Zeitfresser, der ständig Aufmerksamkeit verlangt. Eltern sollten mit ihren Kindern verhandeln, welchen Raum die App einnehmen darf. Mehr bei: www.internetabc.de/whatsapp