„Licht der Hoffnung und des Zusammenhaltes“ in Zeiten von Covid-19

Liebe Gemeinde!

In diesen Tagen sollen wir uns gegenseitig schützen, indem wir zu Hause bleiben und KEINEN direkten Kontakt zu anderen haben. Diese Isolation ist NOTwendig, wichtig und richtig! Aber es ist auch wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben.

Darum stellen Sie bitte um 19.30 Uhr eine Kerze mit Brennschutz (!) oder ein anderes Licht ans (offene) Fenster, als Licht der Hoffnung, während unsere Glocken läuten und sprechen Sie, wenn Sie mögen ein Gebet, z.B. das Vaterunser; oder singen Sie das Lied: „Der Mond ist aufgegangen“.

Frau Juliane Kamphausen, Kirchenmusikerin in unserer Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde,
spielt Der Mond ist aufgegangen.

Zum Klang der Glocken laden wir damit ein, gemeinsam für unseren Ort, unsere Stadt, unser Land und die Welt zu beten. So betet jeder Haushalt für sich, doch beim gemeinsamen Gebet wissen sich dabei alle mit allen verbunden. Die Botschaft lautet: Wir sind uns nahe, trotz des Abstands, den wir derzeit zum Schutz unserer Mitmenschen wahren müssen. Die Kirchengemeinden rufen damit zur gedanklichen Zusammenkunft auf und möchten mit dem Licht der Kerzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit in ungewisser Zeit senden. Je mehr Menschen sich anschließen, desto heller scheint das Licht der Hoffnung – in der Welt, für die Welt.

Pfarrerin Christiane Fiebig-Mertin