Offenes Singen mal ganz anders

Im Kalender stand seit Jahresbeginn 2020 ein wichtiger Termin: Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent, 17.00 Uhr, offenes Advents- und Weihnachtsliedersingen. Seit einigen Jahren ist dieser Termin fest eingeplant. Das gemeinsame Singen der altvertrauten Lieder, das Erlernen neuer Lieder sowie die gelesenen Texte, ernste wie heitere, waren ein immer besonderes Erlebnis in der Adventszeit. Auch das anschließende fröhliche Treffen bei Plätzchen und Punsch haben alle immer sehr genossen. Aber wie so vieles im vergangenen Jahr, konnte auch diese lieb gewordene Veranstaltung nicht wie gewohnt stattfinden. Doch unsere Kirchenmusikerin Juliane Kamphausen hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen: Das Singen fand online statt.

Liebevoll gepackte Mitsingpäckchen konnten in der Gemeinde abgeholt werden. Diese enthielten neben den Texten und Noten der gesungenen und gespielten Lieder auch leckeren Wintertee, einige Kekse, ein weihnachtliches Teelicht und sogar gebastelten Weihnachtsschmuck.

Liah Heinen und Juliane Kamphausen

So waren wir gut ausgestattet für eine gemütliche Adventsstunde. Am 3. Advent konnten wir auf der Webseite unserer Gemeinde das offene Singen – in diesem Jahr in anderer Form – abrufen. Juliane Kamphausen spielte und sang altvertraute Lieder wie Macht hoch die Tür, O du fröhliche, O Tannenbaum, Vom Himmel hoch, Hört der Engel helle Lieder und Tochter Zion. Ein Lied hat im Chor und in der Gemeinde schon fast Tradition: Was hat wohl der Esel gedacht. Und auch Das Lied vom leisen Weihnachten ist aus früheren Jahren etwas bekannter geworden. Dazu kam Kleiner grüner Kranz, am Flügel gespielt von Liah Heinen gemeinsam mit Juliane Kamphausen.
Und das fröhliche In der Weihnachtsbäckerei, gespielt von Sophia Thelen, durfte natürlich auch nicht fehlen. Dank der Liedblätter konnte zu Hause auch mitgesungen werden.

Sophia Thelen am Flügel

Unser herzlicher Dank geht natürlich an Juliane Kamphausen für die tolle Vorbereitung und Durchführung dieses besonderen offenen Singens, an Pfarrerin Fiebig-Mertin sowie Jacqueline und Marcel Kamphausen für das Lesen der Texte und Gedichte, an Liah und Sophia fürs Klavierspiel sowie ganz besonders auch an Thomas Kamphausen, den Mann an der Technik.

Kirsten Schwark