Sammlungen für Siebenbürgen

am 24. und 25. September · jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr im Gemeindezentrum Südwall 32

Mit der Jahreswende hat Ilse Harff, die langjährige Koordinatorin der Siebenbürgenhilfe des Diakonischen Werkes, die nach wie vor wichtige Arbeit an Ute Dornbach-Nensel und ihren Mann, Herrn Nensel übergeben.

Frau Dornbach-Nensel, nach mehreren Erkundungsfahrten nach Sieben- bürgen, um sich ein Bild von der Situation der Menschen zu machen, schreibt: „Auch wenn zu beobachten ist, dass rund um Hermannstadt ein gewisser Aufschwung zu verzeichnen ist, können nicht alle Menschen daran teilhaben. Alte, Kranke und alleinerziehende Frauen, insbesondere auf dem Land, erhalten nicht die Hilfe, die sie benötigen. Der rumänische Staat kommt seiner Verantwortung für diese Menschen nicht nach. Das gleiche gilt auch für Einrichtungen, die alte und kranke Menschen betreuen.“

Die Siebenbürgenhilfe stand im ersten Halbjahr 2020 wie alles unter dem Zeichen von Corona. Die Frühjahrssammlungen konnten nicht stattfinden und in der Folge wurden auch keine Transporte durchgeführt. Die Partner in Siebenbürgen berichten, dass sie dringend Ware benötigen. Viele Menschen haben durch die Pandemie ihre Arbeit verloren und sind mehr denn je auf Einkäufe in Second-Hand-Läden angewiesen.

Gesammelt werden:

  • Bekleidung für Kinder, Männer und Frauen;
  • Haushaltstextilien;
  • Haushaltsgegenstände (Geschirr und Besteck nur zusammenhängend);
  • Spielsachen;
  • Kinderwagen;
  • Hilfsmittel wie Rollatoren,
  • Rollstühle und Gehhilfen.

Die Spenden sollten in einem wertigen Zustand, sauber und nicht defekt sein. Die Siebenbürgenhilfe ist kein Ort für Haushaltsauflösungen! Nicht ange- nommen werden Möbel, Lampen, Elektrogeräte, Teppiche, Matratzen, Ober- betten und Kopfkissen.
Bitte bringen Sie die Spenden erst zum angegebenen Zeitpunkt in reiß— festen Säcken oder Kartons!
Geldspenden werden für Einzelfallhilfen (z. B. Beschaffung von Medika- menten, zusätzliche Lebensmittel, Fahrten zum Arzt und Inkontinenzartikel verwendet. In der Winterhilfe werden Rentnern (Mindestrente beträgt z. Z. 140 €!) von Oktober bis April ein Zuschuss für die Beheizung ihrer Wohnun- gen gewährt. Auch ein Kinderhospiz, das 10 schwerstkranke Kinder betreut, wird durch Geldspenden unterstützt.