Auszüge aus dem heiteren Wörterbuch zur Kirchenmusik

Schlusslied                

Umgangssprachliche Bezeichnung für die Kündigung eines Kirchenmusikers.

Schlusston                 

Gegenteil von Anfangston. Lässt die Zuhörer nach einem schlechten musikalischen Vortrag aufatmen.

Sirene                        

Sängerin, die besser aus dem Chor ausgeschlossen werden sollte.

Solo                            

Chorleiter, Kirchenmusiker, Organist und Sänger ohne festen Partner.

Sonderprobe             

Nachsitzen eines Chores an einem besonderen Termin, zu dem der Chorleiter mit Nachdruck einlädt.

Sopran                       

Höchste Stimmlage in einem Chor; kann unter Umständen ins Jodeln übergehen. Führt bei schlechter Ausführung zu gekräuselten Fußnägeln, abstehenden Nackenhaaren und Gänsehaut.

Staccato                     

Mit kurzen heftigen Faustschlägen ausgetragene Schlägerei zwischen Tenören und Bässen innerhalb eines Chores.

Stimmbänder            

Paketband, welches Sängern, die grauenhaft singen, um den Mund geschnürt wird. Diese Methode wurde nachweislich bereits um 50 v. Chr. in einem kleinen gallischen Dorf praktiziert, um den Barden Troubadix zum Schweigen zu bringen. Heute gehört Paketband in die Notentasche eines jeden Chorleiters.

Taktstock                  

Statussymbol eines Chorleiters, mit dem er sich – vor allem bei Orchestermusikern – eine gewisse Aufmerksamkeit zu verschaffen versucht, meist vergeblich.

Taktzahlen                

Werden bei einem perfekten Liedvortrag laut mitgesungen.

Tenor                         

Stimmlage mit besonderem Selbstwertgefühl, die daher vom Chorleiter besser nie kritisiert werden sollte. 

Wochenlied               

Bevorzugt gesungenes Lied von Wöchnerinnen auf der gynäkologischen Station eines Krankenhauses.