Bericht von der Krippentour 2026

Krippentour am Dreikönigstag, 6. Januar 2026 in Köln

Am 6. Januar haben sich 16 Personen um 9 Uhr an der Kirche zur Krippentour nach Köln getroffen. Wir sind dann mit Bus und Bahn nach Köln. Dort angekommen haben wir uns die Krippen im Bahnhofsgebäude und bei der Bahnhofsmission sowie im und um den Dom angeschaut. 

Im Hauptbahnhof befindet sich die Friedenskrippe, deren Weihnachtsgeschichte 1945 inmitten der zerstörten Kölner Altstadt spielt. Die Hl. Familie findet Schutz in den Ruinen und Kinder, Trümmerfrauen sowie Heimkehrer bringen Gaben zum Jesuskind. Vom Dom kommen Messdiener zur Krippe. 

Bei der Krippenbesichtigung im Dom waren die Feierlichkeiten zum Dreikönigstag gerade zu Ende und wir wohnten dem Auszug bei. Die Domkrippe nimmt Bezug auf die Kölner Stadtgeschichte von der Zeit um Christi Geburt bis zur Gegenwart. 

Anschließend haben wir noch verschieden Krippen besichtigt. Uns ist aufgefallen, dass fast jedes Schaufenster eine Krippe hatte. 

Im Café ,,Reichert“ waren Plätze für uns reserviert. Wir konnten uns vor der Krippenführung noch stärken und die Toiletten benutzen. Das Besondere der WC’s waren die Türen. Sie waren aus Glas, sobald man von innen die Tür verriegelte schob sich ein Milchglas davor.

14:30t Uhr begann unsere Führung zu verschiedenen Orten mit den unterschiedlichsten Krippen. Da haben wir vieles über die Künstler der Krippen und so manche Details erfahren können. Auch über die unterschiedlichsten Materialien wie z. B. Traditionelles Holz, Ton/Terracotta, Bronze, Lack, Leder. Viele Figuren sind mit Stoffen, Goldfäden und Perlen verziert oder bemalt. Auch Papiermaché spielte eine Rolle dabei.

Nach der geführten Tour, welche 2 Stunden dauerte, aber sehr interessant war, haben wir die Basilika St. Maria im Capitol besucht. Die Kirche, die mit ihrer Kleeblattchoranlage die Geburtskirche Christi in Bethlehem wiederspiegelt, ist selbst die Herberge. Die Gliederfiguren sind aus Holz und kaum bemalte Gesichter. Bei der Heiligen Familie und den Weisen aus dem Morgenland erkennt man an Gewandung Gesichtszügen deutlich südamerikanische Züge. Die Gemeinde zeigt damit, dass es dort viele Christen gibt.

Basilika St. Maria im Capitol haben Pfarrerin Christiane und Renate zum Abschluss noch ,,Dona nobis pacem“ gesungen. Mit vielen Eindrücken und auch müde sind wir gut in Rheindahlen angekommen. Allen Organisatoren ein herzliches ,,Danke“ für den tollen Tag.

Elke Hanisch