Am 16. November, dem vorletzten Sonntag im Kirchenjahr, feierten wir einen besonderen Gottesdienst im Zuschaltraum. Wir saßen alle an einer langen Tischreihe und konnten so vor uns auf dem Tisch die Bibel legen.
Es gab keine klassische Predigt von der Kanzel, sondern ein Bibel-Teilen. Pfarrerin Fiebig-Mertin gab in dem Gottesdienst vor und jeder Teilnehmer hat von diesem Text einen Vers vorgelesen. Danach durfte jeder einen ihm wichtigen Satz laut vorlesen, auch Mehrfachnennungen waren möglich. So entstand ein abwechslungsreiches Spektrum der verschiedenen Herangehensweisen. So war die Gemeinde in die Auslegung des Textes eingebunden. Besonders schön war, dass bei diesem Gottesdienst alle Generationen vertreten waren: Eltern, Kinder und auch Großeltern.
Eine Gottesdienstform, die hoffentlich in 2026 eine Wiederholung findet. Zum Abschluss feierten wir das Agape-Mahl mit Trauben und Fladenbrot. Im Gegensatz zum Abendmahl konnten so auch die noch nicht konfirmierten Menschen an dem Mahl teilnehmen.

Am Abend des 5. Dezember haben wir uns dann in der Kirche zu einem gemeinsamen Singen von Advents- und Weihnachtsliedern eingefunden. Eine Auswahl an Liedern wurde mit dem Beamer an die Leinwand projiziert und so konnten wir gemeinsam mit Konfirmand*innen, Eltern Großeltern und Gemeindeglieder singen. Begleitet wurde der Gesang von Stephan Gerhards an der Gitarre. Es war eine kurzweilige Stunde, mal wieder etwas Neues, welches eine Wiederholung finden sollte.
Das gewohnte Offene Advents- und Weihnachtsliedersingen am Nachmittag des 3. Advents haben wir ausfallen lassen, weil es zur selben Zeit eine ökumenische Veranstaltung in St. Helena gab. (Frau Tuisel berichtet auf Seite )
Seit einigen Monaten nutzen die verschiedenen Tanzgarden der Karnevalsgesellschaft potz op unseren Gymnastikraum für die wöchentlichen Proben. Der Raum war seit längerer Zeit und genutzt und so ergab sich eine Kooperation. Die Tanzgarden sind in unserer Gemeinde keine Unbekannten, da sie und das jeweiligen Kinderprinzenpaar schon seit vielen Jahrzenten die Besucher der Seniorengeburtstagsfeiern begeistern.
Wie Sie , liebe Leser*innen, an diesen Beispielen sehen, versuchen wir immer wieder in unserer Gemeinde neue Ideen auszuprobieren, damit unser Gemeindeleben lebendig bleibt.
Eindrücke von Carsten Hein, Dipl. Sozialarbeiter, Prädikant und Mitarbeiterpresbyter
