Neue Präses mit großer Mehrheit

Anna Nicole Heinrich Bildrechte: EKD/Fotograf Peter Bongard

ANNA-NICOLE HEINRICH ist neue Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die digital tagenden Synodalen wählten sie in ihrer konstituierenden Sitzung zur Vorsitzenden der 13. Synode. Auf Anna-Nicole Heinrich entfielen 75 von 126 abgegebenen Stimmen. In ihrer Vorstellung betonte sie: „Als Präses der EKD-Synode stehe ich für eine hoffnungsvolle, integrierende und pragmatische Kirche, die sich immer wieder neu entdeckt.“

Mit einem Alter von 25 Jahren ist Heinrich die jüngste Präses in der Geschichte der EKD-Synode. Sie ist von der Ev.-Luth. Kirche in Bayern in die EKD- Synode gewählt worden. Zuvor war sie Jugenddelegierte der 12. Synode der EKD. Heinrich hat Philosophie an der Universität Regensburg studiert. Seit 2019 hat sie die Masterstudiengänge Digital Humanities und Menschenbild und Werte belegt. Heinrich ist stellvertretende Vorsitzende der evangelischen Jugend in Deutschland e.V.

Heinrich folgt Irmgard Schwaetzer als Präses, die das Amt seit November 2013 ausübte. Schwaetzer war von 1980 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1987 bis 1991 war sie Staatsministerin im Auswärtigen Amt, anschließend bis 1994 Bundesministerin für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Seit 2009 gehört Präses Schwaetzer der Synode der EKD an, ebenso der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen in der EKD.

Pressestelle der EKD Carsten Splitt